Foto: djd/McDonald's Deutschland
Foto: djd/McDonald’s Deutschland

Nachhaltigkeit hat viele Aspekte

Ob Sportwagen oder teure Boutique: So luxuriös lebt Deutschland

Verbraucher und Umwelt: Klimaschutz ist häufig komplexer als gedacht: (djd). Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind die Megathemen unserer Zeit und aktueller denn je. Immer mehr Menschen machen sich mittlerweile Gedanken über ihren ökologischen Fußabdruck – allerdings ist das Thema oft viel komplexer als vermutet. Gerade umweltbewusste Menschen mit höherem Einkommen kaufen Bio-Lebensmittel, heizen mit nachhaltigen Energien und fahren viel Fahrrad. Das Umweltbundesamt (UBA) nennt diesen Typus „Klimabesorgte Klimasünder“ – denn gerade gut verdienende Verbraucher unternehmen weit mehr Flugreisen als der Durchschnittsbürger und wohnen überdurchschnittlich oft in schlecht isolierten Altbauwohnungen in den angesagten Vierteln der Städte. Laut UBA unterschätzen die Menschen den CO2-Ausstoß durch ihre Fernreisen und ihre unzureichend isolierte Wohnung – das aber seien klimatechnisch die „Big Points“.

Systemgastronomie bemüht sich um Nachhaltigkeit

Ein anderes Beispiel ist die Systemgastronomie, sie steht traditionell unter besonderer Beobachtung in Sachen Nachhaltigkeit und Tierwohl. McDonalds’s Deutschland beispielsweise veröffentlicht bereits seit 2011 jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht.

Er gibt Auskunft über Ziele, Maßnahmen und Fortschritte in allen wesentlichen Handlungsfeldern und beschreibt, wie Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung miteinander in Einklang gebracht werden sollen. Die kompakte Fassung des jeweils aktuellen Berichts ist in allen Restaurants bundesweit verfügbar. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette soll der Einsatz von natürlichen Rohstoffen und Energie so effizient und sparsam wie möglich gestaltet werden. Klimaschädigende Emissionen sollen gesenkt und Stoffkreisläufe geschlossen werden. In den Filialen setzt man beispielsweise seit fünf Jahren zu 100 Prozent auf Ökostrom. Auch die Lieferanten werden angehalten, ihre Prozesse ressourcenschonend zu entwickeln und zu optimieren.

CO2-Emissionen sollen verringert werden

Eine Verringerung der CO2-Emissionen ist zudem auch Teil des „Best Beef“-Programms, das gemeinsam mit der Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Wissenschaft entwickelt wurde. Mit dem Programm, das nun ein Update erhalten hat, sollen vor allem die bestehenden Standards in der Rinderhaltung ausgebaut und kontinuierlich verbessert werden. Alle Informationen gibt es unter www.best-programm.de.

Mit dem neuen Bonusprogramm will man gezielt gute landwirtschaftliche Praktiken in der Rinderhaltung honorieren. Im Fokus stehen tiergerechte Haltungsformen – etwa Laufstallhaltung oder Weidegang sowie eine verbesserte Tiergesundheit bei möglichst geringem Arzneimitteleinsatz.