Fotodjd/Berentzen
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Klasse statt Masse

Genießen: Am Spirituosenmarkt geht der Trend eindeutig in Richtung Qualität

(djd). Die sogenannte Craft-Beer-Bewegung hat den deutschen Biermarkt in den letzten Jahren ziemlich durcheinandergewirbelt. Plötzlich konnte man unzählige individuelle Biere mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen genießen, die von der Lust der Brauer am Experimentieren und vor allem auch von Regionalität geprägt waren. Dieser Trend zeichnet sich nun auch auf dem Spirituosenmarkt ab, das Motto lautet: Klasse statt Masse. Hochwertige Spezialitäten – bestehend zum Beispiel aus regionalen Zutaten – ergänzen die industrielle Massenproduktion zunehmend. Analog zum Bier steht bei den Verbrauchern auch bei Spirituosen immer mehr das Trinkerlebnis im Vordergrund, man bevorzugt Getränke, die einen typischen Bezug zur Heimat haben und bei denen Qualität vor Quantität steht. „Wir beobachten einen klaren Trend zur ‚Premiumisierung‘ am Spirituosenmarkt“, erklärt auch Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe. Verbraucher seien immer stärker auf der Suche nach außergewöhnlichen und hochwertigen Produkten.

Mit Obstbränden von deutschen Obstbrennern

Vom Anbieter aus Haselünne im Emsland beispielsweise gibt es mit „Signature“ nun einen neuartigen Premium Fruchtlikör mit Obstbrand in den drei Geschmacksvarianten Apfel, Birne und Zwetschge. Der Alkoholgehalt liegt bei 25 Volumenprozent, für die Herstellung des Fruchtlikörs werden Obstbrände von deutschen Obstbrennern verwendet. Serviert wird er als klassischer „Shot“ bei Zimmertemperatur, gekühlt oder auf Eis. Fruchtige Spirituosen, so Schwegmann, würden derzeit vor allem von jungen Erwachsenen getrunken. Wenn diese Gruppe aber älter werde, sei sie auf der Suche nach einem neuen, häufig etwas weniger süßen Geschmack. Deshalb richte sich der neue Fruchtlikör vor allem an die Zielgruppe der Erwachsenen ab 25 Jahren – für Grillpartys, Familienfeste oder einfach das Beisammensein mit Freunden an einem warmen Sommerabend im Garten.

Klasse statt Masse

Die Craft-Beer-Bewegung hat den deutschen Biermarkt in den letzten Jahren gehörig durcheinandergewirbelt. Plötzlich konnte man unzählige Biere mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen genießen, die von der Lust am Experimentieren und vor allem auch von Regionalität geprägt waren. Dieser Trend zeichnet sich nun auch auf dem Spirituosenmarkt ab, das Motto lautet: Klasse statt Masse. Hochwertige Spezialitäten ergänzen die industrielle Massenproduktion. Die Verbraucher bevorzugen Getränke, die einen typischen Bezug zu ihrer Heimat haben und bei denen Qualität vor Quantität steht.