Foto: :djd/Deutscher Sparkassenverlag
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Entspannt Richtung Ruhestand

Den Eintritt in die neue Lebensphase frühzeitig und gründlich planen

(djd). Die einen können es kaum mehr erwarten und sehnen den Ruhestand herbei. Andere würden gerne noch zwei, drei Berufsjahre dranhängen. In jedem Fall empfiehlt es sich, den Ruhestand frühzeitig vorzubereiten, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Denn beim Übergang in die Rente steht in der Regel von einem Tag auf den nächsten ein geringeres Einkommen zur Verfügung. „Um im Ruhestand seinen Lebensstandard zu erhalten, sind rund 80 Prozent des Nettolohns notwendig“, weiß Korina Dörr, Leiterin von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe.

Rentenkonto frühzeitig prüfen

Die Rentenauskunft gibt einen realistischen Blick auf die finanzielle Zukunft als Rentner. Ab dem 55. Lebensjahr erhalten Bürger eine solche alle drei Jahre. Sie ist wesentlich ausführlicher als die früheren Renteninformationen und berücksichtigt zum Beispiel auch Hinterbliebenenrenten. Spätestens jetzt sollten angehende Ruheständler den Versicherungsverlauf in ihrem Rentenkonto gründlich prüfen und bei einer Lücke schnell aktiv werden, indem sie bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Kontenklärung stellen. Auch alle weiteren zukünftigen Renteneinkünfte sollten in der Aufstellung nicht fehlen, wie beispielsweise Betriebsrenten oder privat abgeschlossene Rentenversicherungen. Bei der Aufstellung der zukünftigen finanziellen Lage hilft der Einnahmen-Ausgaben-Check im neu aufgelegten „Budgetkompass fürs Älterwerden“. Die kostenfreie Broschüre mit nützlichen Tipps ist unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich.

Teures Wohnen und teures Shopping

Wenig überraschend ist es hingegen, dass München bei den Immobilienpreisen den Spitzenplatz belegt. Mit 6.789 Euro pro Quadratmeter sind die Bayern in dieser Hinsicht unangefochtener Deutscher Meister. Aber auch in Frankfurt am Main (rund 4.500 Euro) und Hamburg (4.212 Euro) muss man für das schmucke Eigenheim etwas tiefer in die Tasche greifen als im Rest der Republik. Für den nächsten Shoppingbummel bietet sich ebenfalls vor allem die bayerische Metropole an. Der Anteil an Luxusgeschäften ist mit 31 Prozent ebenfalls in München am größten. Mit gebührendem Abstand folgt die Hauptstadt auf Platz zwei: Mit 22 Prozent Luxusläden gibt es aber auch in Berlin genügend Möglichkeiten, sich beispielsweise im Falle eines Eurojackpot-Gewinns so manchen exklusiven Wunsch zu erfüllen. (Quelle: Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG, Münster)

Wo wird Edelshopping großgeschrieben? Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie der Luxus in Deutschland verteilt ist.