Foto: Warner Music/Nicole Franke
Foto: Warner Music/Nicole Franke

VLUDE – ihre Popmusik klingt  urban, selbstbewusst, melancholisch

Mit ihren bisherigen Singles „High“, „Zitronenscheiben & Tequila“ und „Amazon Prime“ zeigte VLUDE, wie zeitgemäße elektronische Popmusik klingen kann: urban, selbstbewusst, melancholisch. Über frische, ästhetische Produktionen sang die Wahlhamburgerin davon, wie sich das Leben in der Großstadt zwischen unverbindlichen Tinder-Dates, langen Barnächten und kurzen Konsum-Kicks anfühlt.

Umso mehr überrascht es, dass uns VLUDE nun mitnimmt in eine gänzlich andere Welt: „Dreckige Hosen, Gummistiefel an / Denn in weißen Nikes kommst du hier nicht weit“.  Willkommen auf dem Land – dort, wo die großen Straßen enden.

Und eine Jugend voller Freiheit beginnt, auf die VLUDE zurückblickt, vom abgeblätterten Lack der Schulbank bis hin zur Badestelle am Fluss, irgendwo zwischen Partykeller, Schützenfest und der mindestens 10 Kilometer entfernten Großraumdisco.

„Wir kommen vom Ende der Welt / Sind für Großes geboren / Gehen wir raus, gehen wir nicht verloren / Keine Kinder der Großstadt / Wir trinken Cola mit Korn“, singt sie über einen abwechselnd schwebend leichten und druckvoll pumpenden Beat. „Cola Korn“ – kaum ein Begriff fasst Feiern auf dem Dorf so gut in Worte wie die klassische Landmischung.

„An einem Tag bin ich ins Studio gegangen und habe zu meinen Produzenten gesagt: ‚Wir müssen eine Dorfhymne schreiben!’“, berichtet VLUDE.  „Als sie fragten, was man auf dem Dorf denn so trinkt, war die Antwort einfach, und der Titel für den Song gesetzt.

Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Ort in der Nähe von Lüneburg und bin auf der Erdbeerplantage meines Großvaters aufgewachsen. 3500 Einwohner, ein Bus die Stunde, ein Netto, ein Edeka, eine Apotheke – das war’s so ziemlich. Der Song erzählt 1:1, wie ich groß geworden bin.“

Irgendwann ging es VLUDE – so wie den meisten, die auf dem Land oder in einer Kleinstadt aufwachsen: man will raus und die Welt sehen. Bis es sich eines Tages wieder umdreht: „Heute gibt es für mich nichts Schöneres, als nach Hause zu fahren und zu wissen, dass dort alles noch so wie früher ist“, so VLUDE, die damit nicht allein ist:

„Viele meiner Freunde und Kollegen leben derzeit – so wie ich – in der Großstadt, kommen aber ursprünglich aus Dörfern oder kleinen Vororten. Ich habe das Gefühl, wir Dorfkinder finden uns überall und halten auf eine besondere Art und Weise zusammen, weil wir dieselben Grundwerte und eine natürliche Verbundenheit teilen – ‚gehen wir raus, gehen wir nicht verloren’.“

Klarer Fall, dass VLUDE auch das Musikvideo in ihrem Heimatort drehte: „Mit dem Trecker, auf dem ich sitze, fährt mein Großvater über seine Felder, seitdem ich denken kann. An dem Hochsitz im Wald bin ich als Kind herumgeklettert und als Jugendliche alle paar Tage vorbeigejoggt“, erinnert sie sich. „Es ist ein stolzer Clip, der mich so zeigt, wie ich heute bin, in der Umgebung, die mich von Anfang an kennt und geprägt hat, gemischt mit einem Hauch Nostalgie. Mein Highlight beim Videodreh war neben meiner ersten Performance auf einem Feuerwehrwagen definitiv meine erste Reitstunde seit zehn Jahren.“

„Cola Korn“ ist VLUDEs Liebeserklärung an ihre Heimat, eine Hymne für alle Dorfkinder und diejenigen, die es im Herzen immer bleiben werden, auch wenn sie mittlerweile woanders wohnen.

Irgendwann ging es VLUDE – so wie den meisten, die auf dem Land oder in einer Kleinstadt aufwachsen: man will raus und die Welt sehen. Bis es sich eines Tages wieder umdreht: „Heute gibt es für mich nichts Schöneres, als nach Hause zu fahren und zu wissen, dass dort alles noch so wie früher ist“, so VLUDE, die damit nicht allein ist: „Viele meiner Freunde und Kollegen leben derzeit – so wie ich – in der Großstadt, kommen aber ursprünglich aus Dörfern oder kleinen Vororten. Ich habe das Gefühl, wir Dorfkinder finden uns überall und halten auf eine besondere Art und Weise zusammen, weil wir dieselben Grundwerte und eine natürliche Verbundenheit teilen – ‚gehen wir raus, gehen wir nicht verloren’.“

Klarer Fall, dass VLUDE auch das Musikvideo in ihrem Heimatort drehte: „Mit dem Trecker, auf dem ich sitze, fährt mein Großvater über seine Felder, seitdem ich denken kann. An dem Hochsitz im Wald bin ich als Kind herumgeklettert und als Jugendliche alle paar Tage vorbeigejoggt“, erinnert sie sich.

„Es ist ein stolzer Clip, der mich so zeigt, wie ich heute bin, in der Umgebung, die mich von Anfang an kennt und geprägt hat, gemischt mit einem Hauch Nostalgie. Mein Highlight beim Videodreh war neben meiner ersten Performance auf einem Feuerwehrwagen definitiv meine erste Reitstunde seit zehn Jahren.“

„Cola Korn“ ist VLUDEs Liebeserklärung an ihre Heimat, eine Hymne für alle Dorfkinder und diejenigen, die es im Herzen immer bleiben werden, auch wenn sie mittlerweile woanders wohnen.


Irgendwann ging es VLUDE – so wie den meisten, die auf dem Land oder in einer Kleinstadt aufwachsen: man will raus und die Welt sehen. Bis es sich eines Tages wieder umdreht: „Heute gibt es für mich nichts Schöneres, als nach Hause zu fahren und zu wissen, dass dort alles noch so wie früher ist“